| Wir sind als Subunternehmen beim Bau des Katzenberg - Tunnels beteiligt. Hier
haben wir diverse Arbeiten wie z.B. das Errichten der Fundamente für die
Abraum-Förderanlage durchgeführt.
Hier noch ein Bericht zum momentanen Gesamt-Baustand dieser Baustelle:
Auf der Baustelle am Katzenbergtunnel geht es mit großen
Schritten voran. Inzwischen steht eine Fertigungshalle, in der die
Betonteile für die Tunnelwände hergestellt werden, eine Fläche von 5300
Quadratmetern wurde speziell dafür vorbereitet, die Teile der
Tunnelbohrmaschine einzulagern, die zurzeit Stück für Stück geliefert
werden. Etwa sechs Wochen wird der Transport der ersten
Tunnelvortriebsmaschine dauern, die ersten Teile sind schon da. Mit einer
Gesamtlänge von 220 Metern, einem Gewicht von 2500 Tonnen, einem Bohrschild
mit 11,16 Metern Durchmesser und einer Antriebsleistung von 3200 Kilowatt
gehört die für den Katzenbergtunnel konstruierte Maschine zu den größten,
welche die Firma Herrenknecht in Schwanau je gebaut hat. 90 Personen haben
zehn Monate an der Konstruktion, Fertigung und Montage der Maschine
gearbeitet. Beim Hersteller ist der Riesen-Bohrer bereits komplett
zusammengebaut worden und probegelaufen, bevor man ihn wieder in Einzelteile
zerlegte, da die Maschine am Stück nicht transportiert werden kann. In
Efringen-Kirchen wird sie direkt in der Baugrube wieder zusammengesetzt und
soll im Frühjahr ihre Arbeit aufnehmen.

Dann wird sie gut zweieinhalb Jahre lang Tag und Nacht arbeiten. Etwa 15 bis
20 Meter pro 24 Stunden wird sich die Maschine in den Berg vorarbeiten - bei
9385 Metern Tunnellänge dauert das seine Zeit. Stein und Erdreich wird die
Bohrmaschine hinten auswerfen, gleichzeitig werden mit ihr die Tunnelwände
eingebaut. Diese werden als 60 Zentimeter dicke Betonfertigteile in einer
Fabrik laufend hergestellt, deren Halle auf dem riesigen Baustellenareal
inzwischen errichtet wurde. Die zweite Tunnelbohrmaschine soll im August
nächsten Jahres ihre Arbeit aufnehmen und die westliche Tunnelröhre bohren.
Beide Röhren werden parallel, jedoch mit einem Versatz von 600 bis 800
Metern gebohrt, was verhindern soll, dass es zu ungewollten Erschütterungen
und Einbrüchen kommt. Wenn alles voll läuft, werden etwa 200 bis 250
Menschen an der Tunnelbaustelle arbeiten. |
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